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Geschwindigkeitsbegrenzer-Vorschriften fuer Busse und Reisebusse in Grossbritannien: Vollstaendiger Compliance-Leitfaden

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Geschwindigkeitsbegrenzer-Vorschriften fuer Busse und Reisebusse in Grossbritannien: Vollstaendiger Compliance-Leitfaden

Geschwindigkeitsbegrenzer-Vorschriften fuer Busse und Reisebusse in Grossbritannien: Vollstaendiger Compliance-Leitfaden

Alle Busse und Reisebusse mit mehr als acht Fahrgastsitzen und einer zulaessigen Gesamtmasse von ueber 5 Tonnen muessen im Vereinigten Koenigreich mit einem Geschwindigkeitsbegrenzer ausgestattet sein, der auf 100 km/h eingestellt ist. Diese Anforderung gilt sowohl fuer im Inland als auch im Ausland zugelassene Fahrzeuge, die auf britischen Strassen betrieben werden, und wird von der Driver and Vehicle Standards Agency (DVSA) durch Strassenkontrollen, jaehrliche MOT-Pruefungen und Betreiber-Compliance-Audits durchgesetzt.

Welche Fahrzeuge sind betroffen?

Die Road Vehicles (Construction and Use) Regulations 1986 in ihrer geaenderten Fassung definieren den Geltungsbereich der Geschwindigkeitsbegrenzer-Anforderungen fuer Busse und Reisebusse. Die Regelungen gelten fuer:

  • Fahrzeuge der Klasse M3 — Kraftfahrzeuge, die fuer die Befoerderung von mehr als acht Fahrgaesten ausgelegt sind, mit einer zulaessigen Gesamtmasse von ueber 5 Tonnen
  • Fahrzeuge der Klasse M2 ueber 5 Tonnen — kleinere Personenbefoerderungsfahrzeuge, die den Masseschwellenwert ueberschreiten
  • Erstzulassung am oder nach dem 1. Januar 2005 — alle neuen Busse und Reisebusse muessen ab Werk mit Geschwindigkeitsbegrenzern ausgestattet sein

Aeltere Fahrzeuge, die zwischen dem 1. Januar 1988 und dem 31. Dezember 2004 erstmals zugelassen wurden, koennen je nach Masse und Zulassungsdatum ebenfalls in den Geltungsbereich fallen. Wurde Ihr Fahrzeug vor 1988 erstmals in Betrieb genommen, ist es von der Geschwindigkeitsbegrenzer-Pflicht befreit, wobei der freiwillige Einbau als empfohlene Praxis gilt.

Das 100 km/h-Limit erklaert

Die eingestellte Geschwindigkeit von 100 km/h ist die maximale Fahrgeschwindigkeit, die das Fahrzeug auf ebener Strasse erreichen koennen sollte. Dies bedeutet nicht, dass das Fahrzeug diese Geschwindigkeit nicht kurzzeitig ueberschreiten kann — beispielsweise bei einer Bergabfahrt mit voller Beladung. Der Geschwindigkeitsbegrenzer muss jedoch verhindern, dass der Motor das Fahrzeug auf ebener Strasse aus eigener Kraft ueber 100 km/h antreibt.

Der Begrenzer muss so kalibriert sein, dass er bei der DVSA-Rollenpruefung eine Toleranz von maximal 5 % ueber der eingestellten Geschwindigkeit zulaesst. In der Praxis bedeutet dies, dass die meisten konformen Begrenzer so kalibriert sind, dass sie bei oder knapp unter 100 km/h einsetzen, um einen Sicherheitsspielraum zu gewaehrleisten.

Typgenehmigung und technische Standards

Geschwindigkeitsbegrenzer, die in Busse und Reisebusse eingebaut werden, muessen der ECE-Regelung 89 (UN R89) entsprechen, die die technischen Anforderungen an Geschwindigkeitsbegrenzungseinrichtungen festlegt. Zu den wichtigsten Anforderungen gehoeren:

  • Der Begrenzer muss manipulationssicher sein — jeder Versuch, das Geraet oder seine Anschluesse zu manipulieren, muss bei der Inspektion erkennbar sein
  • Das Geraet muss ein Typgenehmigungszeichen tragen, das die Einhaltung des entsprechenden Standards bestaetigt
  • Kalibrierungsschilder muessen angebracht sein, die die eingestellte Geschwindigkeit, den Begrenzertyp und das Datum der letzten Kalibrierung anzeigen
  • Das System muss nach Installation und Kalibrierung versiegelt sein, wobei die Siegel die Identifikation des Installateurs tragen

Das Drive-By-Wire (DBW) Geschwindigkeitsbegrenzersystem von AutoKontrol ist vollstaendig nach ECE R89 typgenehmigt und speziell fuer die Anforderungen des PSV-Betriebs konzipiert. Einen tieferen Einblick in unsere Technologie finden Sie in unserem Leitfaden zu Geschwindigkeitsbegrenzern fuer Busse und Reisebusse.

PSV-Betreiber-Compliance-Anforderungen

Wenn Sie eine PSV Operator’s Licence (O-Lizenz) besitzen, ist die Einhaltung der Geschwindigkeitsbegrenzer-Vorschriften nicht optional — sie ist eine Bedingung Ihrer Lizenz. Der Traffic Commissioner erwartet von Betreibern den Nachweis, dass:

  1. Alle betroffenen Fahrzeuge ueber funktionierende Geschwindigkeitsbegrenzer verfuegen — dies muss in Ihren Fahrzeugwartungsunterlagen dokumentiert sein
  2. Die Kalibrierung aktuell ist — Geschwindigkeitsbegrenzer muessen in vorgeschriebenen Intervallen neu kalibriert werden, typischerweise alle zwei Jahre oder nach wesentlichen mechanischen Arbeiten am Antriebsstrang
  3. Aufzeichnungen gefuehrt werden — Sie muessen Aufzeichnungen ueber Installation, Kalibrierung sowie alle Reparaturen oder Austausche fuer jedes Fahrzeug fuehren
  4. Fahrer eingewiesen werden — Ihre Fahrer sollten das Geschwindigkeitsbegrenzersystem verstehen und Stoerungen sofort melden

Die Nichteinhaltung dieser Anforderungen kann zu Massnahmen gegen Ihre O-Lizenz fuehren, von einer foermlichen Verwarnung bis hin zur Einschraenkung oder zum Widerruf. Der Traffic Commissioner beurteilt insbesondere Betreiber streng, die Fahrzeuge ohne funktionierende Begrenzer fahren lassen, da dies als systematisches Compliance-Versagen und nicht als Einzelfall angesehen wird.

Weitere Informationen darueber, wie Geschwindigkeitsbegrenzer mit Ihren Betreiberlizenzverpflichtungen zusammenwirken, finden Sie in unserem ausfuehrlichen Leitfaden zu den britischen Geschwindigkeitsbegrenzer-Vorschriften.

DVSA-Durchsetzung: Was bei Strassenkontrollen passiert

Die DVSA fuehrt sowohl gezielte als auch stichprobenartige Strassenkontrollen bei Bussen und Reisebussen in ganz Grossbritannien durch. Bei einer Kontrolle werden die Durchsetzungsbeamten:

  • Die Geschwindigkeitsbegrenzer-Installation auf Anzeichen von Manipulation oder Beschaedigung inspizieren
  • Kalibrierungsschilder und Siegel pruefen, um die eingestellte Geschwindigkeit zu verifizieren und zu bestaetigen, dass das System nicht manipuliert wurde
  • Einen Rollengeschwindigkeitstest durchfuehren (an bestimmten Standorten), um zu ueberpruefen, ob der Begrenzer bei oder unter der zulaessigen Geschwindigkeit eingreift
  • Dokumentation ueberpruefen, einschliesslich des Kalibrierungszertifikats und der Wartungsaufzeichnungen

Wird ein Mangel festgestellt, kann dem Fahrzeug ein Verbotshinweis erteilt werden, der sofort wirksam sein kann (das Fahrzeug darf nicht bewegt werden, bis der Mangel behoben ist) oder verzoegert (das Fahrzeug darf zur Reparatur zur Betriebsstaette zurueckkehren). Schwere oder wiederholte Versoesse werden an den Traffic Commissioner verwiesen.

Unser Leitfaden zur DVSA Geschwindigkeitsbegrenzer-Durchsetzung behandelt den gesamten Inspektionsprozess und wie Sie Ihre Flotte darauf vorbereiten.

Haeufige Compliance-Fallstricke

Selbst gut gefuehrte PSV-Betreiber koennen gegen Geschwindigkeitsbegrenzer-Vorschriften verstossen. Die haeufigsten Probleme, die wir beobachten, umfassen:

Ueberfaellige Kalibrierung

Geschwindigkeitsbegrenzer muessen in regelmaessigen Abstaenden neu kalibriert werden. Das Verpassen eines Kalibrierungstermins ist einer der haeufigsten Befunde bei DVSA-Inspektionen. Richten Sie ein Erinnerungssystem ein, das an den Kalibrierungsplan jedes Fahrzeugs gekoppelt ist.

Falsche Einstellung nach Reifenwechsel

Das Aufziehen von Reifen anderer Groesse kann die Genauigkeit des Geschwindigkeitsbegrenzers beeinflussen. Wenn Sie die Reifengroesse oder -spezifikation aendern, muss der Begrenzer neu kalibriert werden, um den unterschiedlichen Abrollumfang zu beruecksichtigen.

Gebrochene oder fehlende Siegel

Siegel koennen im Laufe der Zeit degradieren oder waehrend anderer Wartungsarbeiten versehentlich gebrochen werden. Ueberpruefen Sie die Siegel stets nach Arbeiten in der Naehe der Geschwindigkeitsbegrenzer-Komponenten und lassen Sie sie bei Beschaedigung von einem autorisierten Installateur ersetzen.

Unzureichende Dokumentation

Selbst wenn Ihre Geschwindigkeitsbegrenzer einwandfrei gewartet werden, kann mangelnde Dokumentation zu Compliance-Problemen fuehren. Stellen Sie sicher, dass Kalibrierungszertifikate, Installationsunterlagen und Fahrereinweisungsprotokolle jederzeit fuer Inspektionen zugaenglich sind.

Den richtigen Geschwindigkeitsbegrenzer fuer Busse und Reisebusse waehlen

Bei der Auswahl eines Geschwindigkeitsbegrenzersystems fuer Ihre PSV-Flotte sollten Sie folgende Aspekte beruecksichtigen:

  • Drive-by-Wire-Kompatibilitaet — moderne Busse verwenden zunehmend elektronische Drosselklappensteuerung, was einen fuer DBW-Systeme konzipierten Begrenzer erfordert
  • Manipulationsresistenz — waehlen Sie ein System mit robusten manipulationssicheren Merkmalen, um Probleme bei der Inspektion zu vermeiden
  • Integration mit Telematik — Systeme, die sich in Ihre Flottenmanagementsoftware integrieren lassen, liefern Echtzeitwarnungen bei erkannten Begrenzerstoerungen
  • Installateursnetzwerk — stellen Sie sicher, dass Ihr Lieferant ueber autorisierte Installateure verfuegt, die Kalibrierung und laufende Unterstuetzung landesweit bieten koennen

AutoKontrol verfuegt ueber mehr als 30 Jahre Erfahrung in der Geschwindigkeitsbegrenzertechnologie und ist einer der weltweit fuehrenden Spezialisten auf diesem Gebiet. Unser System 80 Geschwindigkeitsbegrenzer geniesst das Vertrauen von Bus- und Reisebusbetreibern in ganz Grossbritannien und international.

Erste Schritte zur Compliance

Ob Sie Geschwindigkeitsbegrenzer in einer neuen Flotte einbauen oder sicherstellen moechten, dass Ihre bestehenden Installationen konform bleiben — fachkundige Beratung macht den Prozess unkompliziert. AutoKontrol bietet vollstaendige Installation, Kalibrierung und laufende Wartungsunterstuetzung fuer PSV-Betreiber jeder Groesse.

Fordern Sie ein kostenloses Angebot an, um Ihre Geschwindigkeitsbegrenzer-Anforderungen fuer Busse oder Reisebusse zu besprechen, oder kontaktieren Sie unser technisches Team fuer Beratung zur Compliance fuer Ihre spezifische Flotte.

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